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A

Achsenmyopie
Achsenmyopie ist eine Kurzsichtigkeit, die nicht durch zu starke Brechkraft, sondern durch einen zu langen Augapfel entsteht.


Aderhaut
Die Aderhaut (Chorioidea) bildet den mittleren Teil der Augenhülle und versorgt das Auge mit Nährstoffen und Sauerstoff.


Alterssichtigkeit
Ab dem 40. Lebensjahr verliert die Linse an Elastizität und das Sehen im Nahbereich wird erschwert. Diese durch den normalen Alterungsprozess entstehende Fehlsichtigkeit kann mit einer Lesebrille korrigiert werden.


Amblyopie
Amblyopie bezeichnet eine nicht durch Netzhautschäden bedingte Schwachsichtigkeit eines Auges. Mögliche Ursachen sind stattdessen eine Linsentrübung oder Schielen.


Astigmatismus
Astigmatismus (Stabsichtigkeit) ist eine einseitige Hornhautverkrümmung, bei der Betroffene z. B. einen Punkt als Linie wahrnehmen.


Augeninnendruck
Der Augeninnendruck entsteht durch die Flüssigkeit im Augeninneren. Er wird durch das Kammerwasser reguliert. Der messbare Druck liegt im Normbereich zwischen 10 und 21 mmHg, bei einem Glaukom ist der Augendruck meistens erhöht.


Augenringe
Sogenannte Ringe unter den Augen entstehen durch Spannungs- und Wasserverlust der Haut, die vorhandenen Blutgefäße scheinen dann stärker durch. Dieser Spannungsverlust kann durch Flüssigkeitsverlust bei Krankheiten, durch langes nächtliches Aufbleiben oder als unspezifisches Zeichen bei gestörtem Wohlbefinden entstehen.


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B

Basaliom
Ein Basaliom (auch Basalzellenkrebs genannt) ist ein am Augenlid oder in der Gesichtshaut auftretender Tumor, der meistens zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr auftritt. Ein Basaliom kann zwar keine Tochtergeschwüre bilden, da es aber umliegendes Gewebe zerstören kann, sollte es unbedingt entfernt werden.


Bindehaut
Die Bindehaut ist eine Schleimhaut, die den Augapfel seitlich der Hornhaut und die Lidinnenseite auskleidet. Da sie relativ dünn ist, lassen sich bei einer Untersuchung Blutveränderungen gut erfassen.


Bindehautentzündung
Eine Bindehautentzündung (Konjunktivitis) wird meist durch Bakterien, Pilze oder Viren verursacht oder entsteht als Folge von Allergien oder äußeren Verletzungen.


Brechkraft
Als Brechkraft wird die Eigenschaft eines lichtdurchlässigen Mediums (z. B. Hornhaut, Linse, Brille, Kontaktlinse) bezeichnet, einen Lichtstrahl um einen betimmten Wert abzulenken. Sie wird in Dioptrien gemessen.


Brennpunkt
Als Brennpunkt wird der Punkt bezeichnet, bei dem die durch eine Linse gebündelten Strahlen zusammentreffen. Am Auge ist er im Idealfall auf der Netzhaut.


Bullöse Keratopathie
Bei der Bullösen Keratopathie bilden sich an der Hornhaut Blasen und Trübungen mit starker Einschränkung der Sehfähigkeit.
 

C

Chalazion
Ein Chalazion, auch Hagelkorn genannt, ist eine meist schmerzlose Verdickung am Lid, die durch die Verstopfung und Entzündung einer sog. Meibom-Drüse (= Talgdrüse am Rand der Augenlider) entsteht. Die Behandlung erfolgt durch Wärme, Antibiotika oder durch eine operative Entfernung.


Cornea
Als Cornea bezeichnet man die Hornhaut (= durchsichtige Schicht) vorne am Auge.


Corpus ciliare
Der Ziliarkörper ist eine ringförmige Struktur im Auge, bestehend aus Muskeln und Drüsen. An ihm ist die Augenlinse aufgehängt.

D

Diabetische Retinopathie
Die diabetische Retinopathie ist eine Erkrankung der Netzhaut als Folge von Diabetes mellitus. Durch neu gebildete oder brüchige Gefäße entstehen Blutungen, die zur Erblindung führen können.


Dioptrien
In Dioptrien (dpt) wird die Brechkraft optischer Systeme gemessen wie z. B. Brillen und Kontaktlinsen.


Dunkeladaptionsschwäche
Bei Nachtblindheit kann sich das Auge nicht genügend an schlechte Lichtverhältnisse anpassen.

E

Einwärtschielen
Beim Einwärtsschielen (Strabismus convergens oder Esotropie) weicht ein Auge im Vergleich zum anderen nach innen ab.


Emmotropie
Unter Emmotropie (Normalsichtigkeit) versteht man den Zustand, bei dem die Brechkraft von Hornhaut und Linse ein scharfes Bild auf der Netzhaut erzeugt.


Entropium
Ein Entropium bezeichnet ein durch Gewebeerschlaffung nach innen gekipptes Lid.


Exotropie
Bei dieser Schielform weicht ein Auge im Vergleich zum anderen nach außen ab.


Expositionskerathopathie
Unter Expositionskeratopathie versteht man durch Austrocknen entstandene Hornhautschäden als Folge von fehlerhaftem Lidschluss.

F

Farbsinnstörung
Farbsinnstörung ist ein Oberbegriff für häufig angeborene Sehschwächen, bei denen Farben mehr oder weniger schlecht unterschieden werden können, z. B. Rot-Grün-Schwächen bzw. -Blindheit.


Fehlsichtigkeit
Abweichungen der Brechkraft und der Länge des Augapfels führen zu Fehlsichtigkeiten (= unscharfes Sehen) wie Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit.


Fundus
Fundus bezeichnet den Boden/Grund eines Hohlorgans, Fundus oculi den Augenhintergrund.

G

Gelber Fleck
Der gelbe Fleck, auch Makula genannt, ist die Stelle des schärfsten Sehens in der Netzhautmitte.


Gerstenkorn
Schwellung am Ober- oder Unterlid als Folge der Stauung einer Talgdrüse. Meist handelt es sich um eine plötzlich auftretende, eitrige, schmerzhafte Entzündung. Es kann aber auch eine langsam verlaufende, nicht schmerzhafte, abgrenzbare Entzündung sein.
Nach augenärztlicher Untersuchung werden meistens eine antibiotische Salbe und warme Umschläge verordnet. Manchmal ist ein kleiner Entlastungsschnitt erforderlich.


Gesichtsfeld
Unser Gesichtsfeld ermöglicht uns Dinge wahrzunehmen, während wir ein anderes Objekt fixieren. (Ein Autofahrer erkennt zum Beispiel das Auftauchen eines Fußgängers von der Seite auch dann, wenn er die Bremslichter eines vorausfahrenden Autos anschaut.)
Zahlreiche Erkrankungen können mit Gesichtsfeldeinschränkungen einhergehen. Eine Früherkennung, die Lokalisierung und die Verlaufskontrolle sind hier besonders wichtig.


Glaskörper – degenerative Veränderung
Der Glaskörper ist eine Gallerte und füllt den Innenraum des Auges. Er besteht aus Wasser, andere Bestandteile sind u. a. Proteine und Aminosäuren. Im fortgeschrittenen Alter neigt der Glaskörper zu degenerativen Veränderungen, dadurch können Glaskörpertrübungen und Glaskörperabhebungen entstehen.
Mehr als 50 % der Bevölkerung ab dem 50. Lebensjahr haben eine leichte bzw. totale Glaskörperabhebung und -trübung. Durch die Trübungen kann es zum Auftreten von schwarzen oder grauen Punkten, „fliegende Mücken“ und Schlieren kommen.
Lichtblitze sind Wahrnehmungen, die aufgrund von Zerrungen an der Netzhaut entstehen und mitunter Vorboten von Netzhautablösung sein können. Durch eine Glaskörperabhebung kann ein Netzhautloch oder -riss entstehen. Wenn diese Veränderung frühzeitig entdeckt wird, kann sie erfolgreich mit Laser behandelt werden.
Jede Veränderung, wie schwarze Punkte und besonders Lichtblitze, sollten sofort vom Augenarzt untersucht werden.


Glaukom (grüner Star)
Eine Krankheit, die weltweit eine der häufigsten Erblindungsursachen darstellt. Sie kann durch Früherkennung, gezielte Diagnostik und effiziente Therapie behandelt werden.
Meist ist die Erkrankung mit einer krankhaften Erhöhung des Augeninnendrucks verbunden. Diese führt durch eine Veränderung des Sehnervenkopfes und der daraus resultierenden Mangeldurchblutung zur Sehverschlechterung und Gesichtsfeldverlust bis hin zur Erblindung.
 
Risikofaktoren sind:
Grauer Star
siehe Katarakt


Greisenbogen
Der Greisenbogen ist eine altersbedingte Fettablagerung am Hornhautrand.


Grüner Star
siehe Glaukom
 

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H

Haftschalen
siehe Kontaktlinsen


Hagelkorn
siehe Gerstenkorn


Heterophorie
Nur zeitweise auftretendes Schielen, z. B. in Folge von Müdigkeit oder Alkoholkonsum, nennt man Heterophorie.


Hinterkammer
Die Hinterkammer ist der Hohlraum hinter der Regenbogenhaut und vor der Augenlinse. Er ist mit dem sog. Kammerwasser gefüllt.


Hornhaut
Die Hornhaut ist die vordere Hülle des Augapfels und erzeugt durch ihre Krümmung die Lichtbrechung.


Hornhautverkrümmung
siehe Stabsichtigkeit
 
Hyperopie
siehe Weitsichtigkeit
 

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I

Innere Grenzmembran
Die innere Grenzmembran ist eine innere Schicht der Netzhaut zum Glaskörper hin.


Intraokularer Druck
Der Augeninndruck (introkularer Druck) wird durch die Flüssigkeit im Auge erzeugt. Die Normwerte liegen zwischen 10 und 22 mmHG. Ein erhöhter Augeninnendruck kann zu einem Glaukom führen.


Iris
Als Iris, auch Regenbogenhaut genannt, bezeichnet man die durch Pigmente gefärbte Blende des Auges. Die Menge der Pigmente zueinander bestimmt die Augenfarbe.


Iritis
Iritis ist eine Entzündung der Regenbogenhaut, meist als Folge von allgemeinen körperlichen Entzündungen.

K

Kammerwasser
Das Kammerwasser ist die Füllung der Vorder- und Hinterkammer des Auges und zuständig für den Augeninnendruck.


Kammerwinkel
Der Kammerwinkel liegt zwischen Hornhaut und Regenbogenhaut und ist zuständig für den Abfluss des Kammerwassers und somit für die Regulierung des Augeninnendrucks.


Katarakt (grauer Star)
Eine starke Trübung der Augenlinse, die das Sehen erheblich beeinträchtigt. Diese Linsenalterung schreitet kontinuierlich fort. Ein typisches Vorzeichen des Katarkat ist eine zunehmende Blendungsempfindlichkeit.
Bisher gibt es keine wissenschaftlich belegten Medikamente, die den grauen Star verhindern oder stoppen können. Wenn die Linsentrübung das Sehen stark behindert, kann jedoch operiert werden. Das Sehvermögen wird dadurch schneller wiederhergestellt.


Kontaktlinsen
Kontaktlinsen sind kleine Haftschalen, die auf der Hornhaut des Auges haften und die Korrektur von Fehlsichtigkeiten ermöglichen.
In den meisten Fällen können Kontaktlinsen die Sehschärfe verbessern und das Gesichtsfeld erweitern, weil sie dem Auge näher liegen als die Brille und die störende Brillenfassung entfällt.
Es gibt in der Regel weiche und harte Kontaktlinsen. Voraussetzung für eine gute Verträglichkeit ist eine fachmännische Anpassung und sorgfältige Handhabung.


Kurzsichtigkeit (Myopie)
Die Kurzsichtigkeit entsteht durch einen überdurchschnittlich langen Augapfel oder durch eine zu starke Brechkraft des optischen Systems. Beides führt dazu, dass auf der Netzhaut ein unscharfes Bild entsteht. Dies kann durch Minusgläser (Zerstreuungslinsen) korrigiert werden.
Kurzsichtigkeit von mehr als 6 Dioptrien kann zu Netzhautveränderungen führen. Daher sollte jeder Kurzsichtige in regelmäßigen Abständen zum Augenarzt gehen, damit gegebenenfalls die notwendigen Vorbeugemaßnahmen getroffen werden können.
 

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L

Laser-Chirurgie in der Augenheilkunde
Laser: „Light amplification by stimulated emission of radiation“
(Verstärkung parallel gebündelter Lichtstrahlung mit extrem hoher Energiedichte)
 
Bestimmte Augenerkrankungen wie Netzhautlöcher und -risse, diabetische Retinopathie, feuchte Makuladegeneration, grüner Star (Glaukom), Nachstar, Tränenwegstenosen sowie Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit lassen sich damit behandeln.
 
Bei der refraktiven Laserchirurgie wird die Hornhautoberfläche durch den Laserstrahl modelliert und damit eine Korrektur der Fehlsichtigkeit erzielt.
Es können folgende Fehlsichtigkeiten behandelt werden:
 
Es kommen dabei vor allem zwei Verfahren zum Einsatz:
 
Lasik
siehe Laser-Chirurgie in der Augenheilkunde
 
Lasek
siehe Laser-Chirurgie in der Augenheilkunde


Lederhaut
Die Lederhaut ist neben der Hornhaut Teil der Hülle des Augapfels und befindet sich als das Weiße im Auge unter der Hornhaut.


Lichtblitze
siehe Glaskörper - degenerative Veränderung


Linsenluxation
Linsenluxation ist eine krankheits- oder erbbedingte Verlagerung des Augapfels.

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M

Makuladegeneration (Netzhautdurchblutungsstörung)
Eine Erkrankung des Gewebes, aus dem die Makula (Netzhaut) besteht. Durch diese Veränderung gehen die für das Sehen wichtigen Sinneszellen zugrunde, was zu einer Herabsetzung der zentralen Sehschärfe führt. Die Betroffenen sehen anfangs verschwommen, Einzelheiten werden schlecht erkannt und das Lesen wird allmählich schwieriger.
Die Ursachen können u. a. das Alter, Diabetes, Bluthochdruck oder eine Prellung des Augapfels sein. Den Patienten kann (je nach Zustand der Netzhautmitte) geholfen werden. Wichtig ist ab dem 40. Lebensjahr eine regelmäßige Kontrolle beim Augenarzt.


Meibom-Drüsen
Meibom-Drüsen produzieren am Augenlid Talg und sind wichtig zur Einfettung des Lidrandes. Bei Verstopfung können Hagelkörner entstehen.


Melanom
Ein malignes Melanom (bösartiger Tumor) am Auge kann vor allem am Lid, an der Aderhaut und an der Bindehaut entstehen.
Miosis
Miosis ist der Fachbegriff für die medizinische Engstellung der Pupillen. Die entsprechenden Medikamente heißen Miotika.


Mydriasis
Die Weiterstellung der Pupille wird Mydriasis genannt, die zugehörigen Medikamente Mydriatika.


Myopie
siehe Kurzsichtigkeit
 

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N

Nachstar
Eine Eintrübung der Linsenkapsel nach einer Kataraktoperation bezeichnet man als Nachstar. Er kann meist mit einer einfachen Laseroperation behoben werden.


Nachtblindheit
Als Nachtblindheit bezeichnet man die Schwäche des Auges, sich nur unzureichnend an schlechte Lichverhältnisse anpassen zu können.


Nävus
Ein Nävus ist ein in der Regel ungefährlicher Pigmentfleck am Auge.


Netzhaut
Die Netzhaut (Retina) nimmt mit ihren Sehzellen am Augenhintergrund die Lichtinformationen auf und wandelt sie für das Gehirn in Nervenimpulse um.


Netzhautablösung
Eine Nezuhautablösung kann zur Erblindung führen.


Netzhautverkalkung
siehe Makuladegeneration


Normalsichtigkeit
Normalsichtigkeit (Emmetropie) ist der Zustand, bei dem die Brechkraft von Linse und Hornhaut am Augenhintergrund ein scharfes Bild erzeugt.


Nystagmus
Als Nystagmus bezeichnet man ein krankheitsbedingtes Augenzittern.

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O

Ophthalmologie
Ophthalmologie (von gr. ophthalmos = Auge und logos = Lehre) ist der Fachbegriff für die Augenheilkunde.


Orariss
Ein Orariss ist ein Abriss der Netzhaut im Außenbereich ud kann zur Erblindung führen.


Orthoptik
Orthoptik heißt übersetzt "richtiges Sehen" und beschäftigt sich mit dem Erkennen und Behandeln von Schwächen im beidäugigen Sehen (z. B. Schielen). Speziell hierfür ausgebildete Fachkräfte heißen Ortoptisten/innen.


Optometrie
Optometrie ist der Fachbegriff für die Lehre vom Erkennen und Behandeln von Fehlsichtigkeiten.

P

Pachymetrie
Unter Pachymetrie versteht man die Dickenmessung der Hornhaut. Sie ist z. B. wichtig für die exakte Messung des Augeninnendrucks.


Papille
Die Papille ist der Sehnervenkopf am Augenhintergrund.


Perimetrie
Als Perimetrie bezeichnet man die Untersuchung des Gesichtsfeldes.


Photorezeptoren
Die Photorezeptoren nehmen an der Netzhaut die Lichtreize wahr. In Form von Stäbchen sind sie für das Dämmerungssehen zuständig und in Form von Zapfen für die Farbwahrnehmung.


Presbyopie
Als Presbyopie bezeichnet man die Alters(weit)sichtigkeit.


Punctum Plugs
Punctum Plugs sind kleine, in die Öffnungen des Tränenkanals gesteckte Stöpsel zur Behandlung von trockenen Augen.


Pupille
Die Pupille ist eine für gewöhnlich runde Lücke in der Iris, durch die Licht in das Auge fällt. Die Pupillenweite wird duch die auf das Auge auftreffende Lichtmenge bestimmt.

R

Refraktive Laserchirurgie
siehe Laser-Chirurgie in der Augenheilkunde


Retina
Als Retina bezeichnet man die Netzhaut des Auges, die am Augenhintergrund mit ihren Sehzellen die Lichtinformationen aufnimmt. Diese werden über den Sehnerv an das Gehirn weitergeleitet.


Retinopathie
Retinopathie ist der Oberbegriff für Netzhauterkrankungen.


Ringe unter den Augen
siehe Augenringe
 

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S

Schielen
Schielen bedeutet, dass beide Augen nicht parallel zueinander stehen. Auf dem schielenden Auge kann eine dauerhafte Sehschwäche entstehen.
Hinter einem Schielen können sich verschiedene Ursachen verbergen:
Da die Entwicklung der Sehfunktion mit dem 6. Lebensjahr abgeschlossen ist,  ist es wichtig, möglichst früh den Augenarzt aufzusuchen, um die Ursache des Schielens abzuklären.


Schleier
siehe Glaskörper - degenerative Veränderung


Schneeblindheit
Als Schneeblindheit bezeichnet man Schäden auf der Netzhaut durch übermäßige UV-Strahlenbelastung. Meist klingen die Beschwerden nach einigen Tagen wieder ab.


Schwarze Punkte
siehe Glaskörper - degenerative Veränderung


Sehnerv
Der Sehnerv leitet die Sehinformationen an das Gehirn weiter.


Sicca-Syndrom
Sicca-Syndrom ist der Oberbegriff für "Trockene Augen" als Folge fehlender oder mangelhafter Tränenflüssigkeit.


Stabsichtigkeit (Astigmatismus, Hornhautverkrümmung)
entsteht durch zwei verschiedene Krümmungsradien der Hornhaut. Als Folge ergibt sich eine fehlerhafte Abbildung auf der Netzhaut. Ein Punkt kann dann nicht als Punkt, sondern bestenfalls als Stab oder Strich, abgebildet werden.
Astigmatismus ist meist angeboren. Es sollte frühzeitig mit entsprechenden Gläsern ausgeglichen werden. Ansonsten kann eine Schwachsichtigkeit entstehen. Es gibt auch unregelmäßige Hornhautverkrümmungen. Dieser sogenannte irreguläre Astigmatismus kann nur durch Kontaktlinsen ausgeglichen werden.


Star
Grüner Star siehe Glaukom
Grauer Star siehe Katarakt


Strabismus
Strabismus ist der Fachbegriff für Schielen (Abweichung der Blickrichtung eines Auges im Vergleich zum anderen).

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T

Tonometrie
Unter Tonometrie versteht man die Messung des Augeninnendrucks.


Topographie
Topographie ist die graphische Darstellung einer Oberfläche, in der Augenheilkunde z. B. der Hornhaut.


Tränenflüssigkeit
Die von der Tränendrüse erzeugte Flüssigkeit enthält vor allem Salze, Eiweiße und andere Stoffe, die der Abwehr von Keimen dienen. Der ständige Lidschlag sorgt dafür, dass die Augenoberfäche immer feucht bleibt.


Tränensäcke
Was im Volksmund als "Tränensäcke" bezeichnet wird, sind Wülste am Unterlid, die durch eine verminderte Spannkraft in den tieferen Schichten der Haut entstehen können.
Es handelt sich um eine kosmetische Störung, die operativ beseitigt werden kann.


Tränenwegsstenose
Tränenwegsstenose ist die Verengung der ableitenden Tränenwege; infolgedessen kann es zu Entzündungen kommen.
 
Trockenes Auge
Das trockene Auge ist eine chronische, degenerative, nicht-infektiöse Erkrankung der Bindehaut- und Hornhaut-Oberfläche. Die daraus resultierenden Beschwerden, können die Lebensqualität beeinträchtigen.
Ist das Auge trocken, empfindet man:
Die Ursachen können sowohl Bildschirmarbeit, Gebläse im Auto, Klimaanlagen und Zentralheizungen als auch Erkrankungen wie Rheuma, Hormonstörungen oder Medikamente sein.
 

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U

Uvea
Uvea ist die Gefäßhaut des Auges und besteht aus der Aderhaut, dem das Kammerwasser produziernden Ziliarkörper und der Iris (Regenbogenhaut).


UV-Strahlung
Ultraviolett-Strahlung kann bei Überbelastung zu Haut- und Augenschäden führen.

V

Visuell evozierte Potentiale
Mit diesem Verfahren (VEP) wird mittels Elektroden die Signalübertragung vom Auge zum Gehirn geprüft.


Visus
Unter Visus bezeichnet man die Sehschärfe des Auges, normal ist ein Wert von 1,0.


Vorderkammer
Die Vorderkammer ist der Hohlraum zwischen Hornhaut und Iris, sie enthält das Kammerwasser.

W

Weitsichtigkeit (Hyperopie)
Bei der Weitsichtigkeit besteht ein Kurzbau des Augapfels. Durch vermehrte Wölbung der Augenlinse kann die Weitsichtigkeit bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden. Besonders Kinder und Jugendliche sind dazu noch in der Lage.
Im Laufe des Lebens nimmt die Elastizität der Augenlinse jedoch ab, man kann die Linse nicht mehr wölben. Eine Brille mit Plusgläsern (Lesebrille) hilft dann, diese Brechungsfehler auszugleichen.
Weitsichtigkeit ist die häufigste Ursache für Schielen. Wenn ein Kind schielt und gleichzeitig weitsichtig ist, muss eine Brille getragen werden.


 

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Z

Zapfen
Als Zapfen bezeichnet man die Sehnerven der Netzhaut. Sie sind unterschiedlich aufgebaut, so dass sie verschiedene Farben wahrnehmen können.


Zylinder
Zylinder ist der Wert, der die Korrektur einer Stabsichtigkeit angibt.Augen-ABC